Wissenschaft für eine rostfreie Zukunft
Die Forschungsabteilung von HORNEX® bildet das Herzstück unseres Unternehmens. Seit der Gründung beschäftigen sich unsere Wissenschaftler mit einer Fragestellung, die lange als biologisch unmöglich galt:
Nach jahrelanger Grundlagenforschung gelang unserem Team die Entdeckung einer außergewöhnlichen Hornissen-Unterart mit einer bemerkenswerten Fähigkeit: der gezielten Aufnahme und Verwertung von Eisenoxiden.
Heute gilt HORNEX® als eines der weltweit führenden Forschungszentren für biologische Korrosionskontrolle.
Unsere Forschungsschwerpunkte
Rostbiologie
Unsere Biologen untersuchen die natürlichen Prozesse der Rostaufnahme und analysieren die Wechselwirkungen zwischen Eisenoxiden und dem Verdauungssystem der Hornex-Hornissen.
Dabei konnten erstmals spezielle Mikroorganismen identifiziert werden, die innerhalb des sogenannten Ferrum-Magens Eisenoxide biologisch aufspalten.
Ferrugivore Verhaltensforschung
Die wissenschaftliche Bezeichnung der Hornex-Hornisse lautet: Vespa ferrugivora (Rostfressende Hornisse).
Unsere Verhaltensforscher analysieren Schwarmstrukturen, Nahrungssuche und die außergewöhnliche Fähigkeit der Tiere, korrodierte Metallflächen selbst über große Entfernungen zielsicher zu lokalisieren.
Bio-Korrosionsmanagement
Entwicklung kontrollierter Einsatzmethoden für industrielle Anwendungen:
- Schwarmsteuerung
- Präzisionsansiedlung
- Rostlokalisierung
- Metallschutzverfahren
- Biologische Korrosionsprävention
Industrielle Feldversuche
In Kooperation mit führenden Industriepartnern untersucht HORNEX® den praktischen Einsatz der Rostfresser an:
- Brückenbauwerken & Stahlträgern
- Schiffswerften & Offshore-Parks
- Rohrleitungssystemen
- Industrieanlagen & Denkmälern
Zukunftsvision – Ferrum 2030
Mit unserem zukunftsweisenden Forschungsprogramm „Ferrum 2030“ arbeiten wir an der nächsten Generation biologischer Oberflächentechnologien. Ziel ist es, den weltweiten Einsatz chemischer Rostschutzmittel durch natürliche, nachhaltige Systeme vollständig zu substituieren.